Aufholjagt blieb unbelohnt

Burgenlands Speedskater haben es knapp verpasst, die Gradwohl Indoor Trophy zum vierten Mal in Folge zu gewinnen.

Nach einer beispiellosen Aufholjagd  beim Finale in Mattersburg blieben am Ende knappe 9 Punkte oder umgerechnet ein Rennsieg an Rückstand aus dem Auftaktbewerb. Der Sieg ging wie schon 2010 an die Steiermark.

Mattersburg, 22. Feber 2014: Mit einem Rückstand von 82 Punkten auf die Steiermark, Ausrichter der ersten von 2 Stationen der Gradwohl Indoor Trophy, ging das Burgenland, in der Zwischenwertung auf Platz drei liegend, an diesem Wochenende ins Finale in Mattersburg.

Mit dem heimischen Publikum als zusätzliche Unterstützung im Rücken wollte der Titelverteidiger noch einmal das unmögliche möglich machen und so die begehrte Trophäe ein viertes Mal in Folge ins Burgenland holen. Trotz größter Anstrengung seitens heimscher Inline-Speedskater stemmten sich die Steirer aber mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage und retteten sich schließlich mit 9 Punkten Vorsprung ins Ziel.

Bei der fünften Austragung dieser international ausgeschriebenen Indoor-Veranstaltung erreichte das starke Team der Slowakei, angeführt von der Weltcupsiegerin 2012 Renata Karabova, hinter dem Burgenland Platz 3. unter 9 gewerteten Teams.

Das Besondere an diesem Doppelevent ist, dass sich die Österreichischen Vereine je Bundesland zusammenschließen, ausländische Gäste aber jeweils für ihr Land an den Start gehen und je Rennen und Altersklasse Punkte sammeln können.

So will man das Rennen auch für Gäste interessant machen, und dass das Konzept funktioniert zeigte die jüngste Austragung. „Wir haben mit 80 aktiven Athleten einen neuen Teilnehmerrekord in Mattersburg verzeichnen können, insgesamt hatte das Publikum in vier Stunden mehr als 50 abwechslungsreiche und spannende Rennen zu sehen bekommen.

Die Slowakei und Ungarn waren in diesem Jahr bereits mit starken Teams am Start, neben Slowenien hatte dazu auch Italien das erst mal in dieses Rennformat reingeschnuppert“, beschreibt Michael Eisl als Verantwortlicher für die Finalaustragung und gleichzeitig Teamkapitän der Burgenländer das Veranstaltungsformat.

Auch bei den Zusehern kommt das Format sehr gut an, in diesem Jahr war die Halle in Mattersburg bereits halb gefüllt und die Stimmung war traumhaft, ich bin mir sicher, dass sich das Ganze noch weiter herumsprechen wird“, so Eisl weiter. Die verantwortlichen Funktionäre des Burgenländischen Verbandes haben aber bereits Revanche angekündigt und man ist zuversichtlich, den Pokal im nächsten Jahr wieder nach Hause zu holen.

Top3 (2 von 2 Stationen):
1.    Steiermark
2.    Burgenland
3.    Slowakei

Quelle: Union Eis- und Rollsportclub