Schalom! Leipzig feiert die Jüdische Woche ab 27. Juni 2021

Leipzig (pts008/24.06.2021/10:00) – Bereits zum 14. Mal feiert Leipzig die vom 27. Juni bis 4. Juli 2021 stattfindende Jüdische Woche, bei der die Besucher die Vielfalt jüdischer Kunst und Kultur digital und analog erleben können. Das Festival wird alle zwei Jahre vom Kulturamt der Stadt Leipzig gemeinsam mit dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V. ausgerichtet. Am Programm sind über 60 Institutionen und Vereine beteiligt. Die Jüdische Woche ist in diesem Jahr dem bundesweiten Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gewidmet. Ziel ist es, die Bedeutung der jüdischen Kultur und Geschichte für Deutschland und Europa wachzuhalten sowie Weltoffenheit, Toleranz und ein nachhaltiges friedliches Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen zu demonstrieren.

Feierlich eröffnet wird das Festival am 27. Juni um 15 Uhr durch Oberbürgermeister Burkhard Jung auf dem Augustusplatz. Persönliche Grußworte sprechen der Vize-Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Abraham Lehrer, und der Vorstandsvorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, Küf Kaufmann. Das musikalische Programm der Eröffnung wird die 1700-jährige jüdische Geschichte aus unterschiedlichen musikalischen Epochen widerspiegeln. Der Chor der Oper Leipzig zeigt eine Präsentation von Va, pensiero aus Verdis „Nabucco“. Zudem treten das Ensemble Simkhat Hanefesh und die Klezmerband Ginzburg Dynastie auf.

Die Besucher können sich auf über 100 Veranstaltungen, darunter Konzerte, Lesungen, Filme, Gespräche mit Zeitzeugen, Stadtrundgänge, Theater und Tanz, freuen. So spielen z.B. Leipziger Musiker auf dem Jüdischen Straßenmusikfestival „Le Chaim. Auf das Leben“ in der Grimmaischen Straße. Auf einer geführten Radtour am 3. Juli von 17 bis 19.30 Uhr zu den Spuren jüdischer Verleger in Leipzig erwarten die Gäste unter anderem kurzweilige szenische Lesungen.

Beim Abschlusskonzert am 4. Juli 2021 im Großen Saal des Gewandhauses wird die Vielfalt jüdischer Musik mit romantischen Synagogenkompositionen von Louis Lewandowski und der Melancholie jiddischer Lieder in chorsinfonischen Arrangements mit dem Calmus Ensemble, verschiedenen Solisten sowie dem Kammerorchester musica juventa gefeiert. Tickets sind online unter www.gewandhaus.de sowie an der Abendkasse erhältlich.

Seit 1995 bereichert das Begleitprogramm für die auf Einladung der Stadt Leipzig anreisenden ehemaligen Leipziger jüdischen Glaubens, die zunehmend von ihren Kindern und Enkeln begleitet werden, die Jüdische Woche. Im Mittelpunkt zahlreicher Begegnungen und kultureller Veranstaltungen steht dabei das Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus. Es zeigt, dass die jüdische Gemeinde zu Leipzig auch gegenwärtig präsent und voller Leben ist. Leipzig beheimatet heute nach Berlin die größte jüdische Gemeinde Ostdeutschlands.

Anlässlich der Jüdischen Woche ist ein 124-seitiges Programm erschienen, das in allen teilnehmenden Veranstaltungsorten, im Neuen Rathaus und in der Tourist-Information (Katharinenstraße 8) erhältlich ist.

Weitere Informationen: http://www.leipzig.de/juedische-woche

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